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Juni 1, 2009

Leben wie ein i-Dötzchen

Filed under: Lesen,Werbesprüche — claudiathur @ 5:56 am
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Wenn man nochmal erleben möchte wie ein Erstklässler sich fühlt, wenn er durch eine Stadt läuft, sollte man eine Reise nach Griechenland erwägen,
Es ist so irritierend vor den vielen Plakaten und Schriftzügen zu stehen, ohne wirklich zu vertehen was dort steht. Gut es mag schwieriger sein, weil mir nicht nur die Buchstaben sondern auch die Sprache Schwierigkeiten machen. Letztere komischerweise mehr. Dabei hab ich doch bei Herrn Meyer griechisch gelernt.
(Wer diesen Witz jetzt nicht versteht sollte sich mal Walther von der Vogelweide im Original durchlesen. Der war noch einige hundert Jahre später.) Aber zurück zu den Buchstaben. Ich kenne alle. Das wars aber auch schon. Jedenfalls bei den Großen. Und Plakate, das kennt man auch von zuhause, sind selten wie normale Texte geschrieben. Aber im Gegensatz zu einem i-Dötzchen, das freiwillig und mit großer Neugier versucht jedes Plakat zu entziffern, und sich über die Erfolge freut, bin ich es inzwischen so gewohnt, Plakate lesen zu können, dass ich mich nur mit großer Mühe dagegen wehren kann, solange auf die Plakate zu schauen, bis sich mir der Wortklang erschlossen hat. Was nicht unbedingt förderlich ist, wenn man sich unterhalten möchte.
Aber vielleicht ist dieser Aufenthalt auch die richtige ZEN-Übung, um die Aufmerksamkeit, die man Plakatbotschaften zuwendet in Zukunft besser kontrollieren zu können.

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