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Juni 1, 2009

Leben wie ein i-Dötzchen

Filed under: Lesen,Werbesprüche — claudiathur @ 5:56 am
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Wenn man nochmal erleben möchte wie ein Erstklässler sich fühlt, wenn er durch eine Stadt läuft, sollte man eine Reise nach Griechenland erwägen,
Es ist so irritierend vor den vielen Plakaten und Schriftzügen zu stehen, ohne wirklich zu vertehen was dort steht. Gut es mag schwieriger sein, weil mir nicht nur die Buchstaben sondern auch die Sprache Schwierigkeiten machen. Letztere komischerweise mehr. Dabei hab ich doch bei Herrn Meyer griechisch gelernt.
(Wer diesen Witz jetzt nicht versteht sollte sich mal Walther von der Vogelweide im Original durchlesen. Der war noch einige hundert Jahre später.) Aber zurück zu den Buchstaben. Ich kenne alle. Das wars aber auch schon. Jedenfalls bei den Großen. Und Plakate, das kennt man auch von zuhause, sind selten wie normale Texte geschrieben. Aber im Gegensatz zu einem i-Dötzchen, das freiwillig und mit großer Neugier versucht jedes Plakat zu entziffern, und sich über die Erfolge freut, bin ich es inzwischen so gewohnt, Plakate lesen zu können, dass ich mich nur mit großer Mühe dagegen wehren kann, solange auf die Plakate zu schauen, bis sich mir der Wortklang erschlossen hat. Was nicht unbedingt förderlich ist, wenn man sich unterhalten möchte.
Aber vielleicht ist dieser Aufenthalt auch die richtige ZEN-Übung, um die Aufmerksamkeit, die man Plakatbotschaften zuwendet in Zukunft besser kontrollieren zu können.

April 23, 2009

Welttag des Buches und des Urheberrechts

Filed under: Bücher — claudiathur @ 5:56 pm
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Heute Gedenken wir dem Buch und dem Lesen.
Greifen wir uns doch alle ein Buch, welches wir schon seit langen lesen wollten und lassen alle anderen Ablenkungen beiseite.

Heute wird gelesen. Nicht nur bei mir.

Aber so, dass auch die Rechte des Autoren gewahrt bleiben.
Bei einem Buch doch selbstverständlich, weil niemand Seitenweise kopiert?

Nun das mag bei schöner Literatur der Fall sein. Zum einen weil die Kopien nicht billiger sind, als das Buch, zum anderen, weil es bei Literatur auch auf den Genuss des Lesens ankommt. Der ist bei einem richtigen Buch einfach größer.

Also ehren wir an unserem Leseabend das Urheberrecht, und überlegen mal für wen das alles so gilt.
Es dient dem Schutz der Autoren und Künstler.
Wieso sind es dann immer die Firmen, die sich beschweren, wenn es umgangen wird?

Juli 8, 2008

Mal wieder ein Buch lesen?

Filed under: Uncategorized — claudiathur @ 11:21 pm
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Bücher, das sind gebundene Papieransammlungen, meist voller Text, meist offline.
Um sie lesen zu können muss man sie in die Hand nehmen und öffnen.

Nein, Doppelklicken funktioniert nicht. Halten Sie das Buch mit dem Titel nach oben (Große Bücher kann man auch auf den Tisch legen) und klappen Sie den Deckel um. Zum scrallen innerhalb des Textes blättern Sie die einzelnen Seiten weiter.

Kommentare zu den einzelnen Kapiteln lassen sich mit dem sogenannten Bleistift oder alternativ auch mit dem Kugelschreiber hinzufügen. Für den Fall späterer Korrekturen ist der Bleistift vorzuziehen, da Kugelschreiber die Funktion Löschen nicht besitzt.

Da Bücher aber in der Regel offline sind, ist eine Diskussion mehrerer Leser mit den Autoren innerhalb des Buches nicht möglich. Leider sind viele Autoren auch außerhalb des Buches nicht bereit auf Kommentare zu antworten. Die meisten nennen als Grund ihr eigenes Ableben.

In solchen Fällen kann man auch davon ausgehen, dass der Text keine Ergänzungen erhalten wird.

Obwohl also viele Bücher nicht täglich aktualisiert werden, sind viele von ihnen dennoch aktueller als manche Blogs. Besonders in philosophischen Texten werden Themen behandelt, die auch nach zwei Jahrhunderten nicht an Relevanz für die aktuelle Situation der Leser verloren haben.

Konkrete Beispiele werden natürlich folgen.

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